Eine Plattform, die Belegbarkeit verlangt, braucht Menschen, die Recht können.
Lernakte dokumentiert, was berufliche Weiterbildungen zugesagt und was sie geliefert haben. Damit das fair bleibt — für Teilnehmende und für Anbieter — suchen wir Anwältinnen, Anwälte und Kanzleien, die das Projekt fachlich begleiten.
01Die Patenschaft
Was eine fachliche Patenschaft bedeutet
Eine Patin oder ein Pate begleitet das Projekt dort, wo juristische Sorgfalt über seine Glaubwürdigkeit entscheidet:
- Regeln mitentwickeln
- Nutzungsbedingungen, Moderationsgrundsätze und das Stellungnahmeverfahren für Anbieter — bevor sie gelten.
- Verfahren prüfen
- Das Melde- und Anhörungsverfahren, die Belegaufbewahrung und die Abwägungen, die eine Moderation täglich trifft.
- Zweitmeinung im Streitfall
- Wenn ein Anbieter eine Tatsachenbehauptung rügt, prüfen Paten, ob das Verfahren eingehalten wurde — Anhörung, Fristen, Belegweg. Nicht, wer recht hat: Das entscheidet kein Beirat.
- Das ganze Projekt betreuen
- Für Kanzleien, die mehr wollen: eine laufende Mandatierung des Betreibers für die Plattform selbst — von den AGB bis zur Freigabe des ersten Berichts.
02Klare Grenzen
Was diese Plattform ausdrücklich nicht ist
Lernakte vermittelt keine Mandate. An niemanden.
Zwischen Kanzleien und dieser Plattform fließt keinerlei Entgelt — nicht pro Fall, nicht pauschal, nicht als Sponsoring. Keine Provision, keine Beteiligung an Honoraren, keine Zuführung von Ratsuchenden — weder heute noch später. Wer hier mitwirkt, tut das als fachliche Instanz, nicht als Empfänger eines Akquisekanals und nicht als Geldgeber. Das schützt beide Seiten: die berufsrechtliche Stellung der Mitwirkenden und die Neutralität der Plattform gegenüber den dokumentierten Anbietern.
Auch das gehört zur Fairness: Fachliche Patinnen und Paten erhalten keinen Einfluss auf den Inhalt einzelner Berichte und kein Stimmrecht darüber, welche Anbieter dokumentiert werden. Sie prüfen Verfahren, nicht Wahrheiten.
03Was Sie davon haben
Warum sich das für eine Kanzlei lohnt
- Mitgestaltung eines Regelwerks, das es in dieser Form im deutschen Weiterbildungsmarkt noch nicht gibt.
- Ein Praxisfeld an der Schnittstelle von Äußerungsrecht, Plattformrecht und Verbraucherschutz — dokumentiert, zitierfähig, öffentlich.
- Früher Einblick in ein Verfahren, das Belege statt Sterne zur Grundlage macht.
Zur Transparenz: Welche Kanzleien das Projekt fachlich begleiten, legen wir auf der Transparenzseite offen — als Offenlegung gegenüber den Leserinnen und Lesern, nicht als Gegenleistung. Wer ungenannt bleiben möchte, bleibt ungenannt.
04Kontakt
Sprechen wir
Schreiben Sie uns, mit welchem Schwerpunkt Sie das Projekt begleiten möchten — Äußerungs- und Medienrecht, IT- und Datenschutzrecht, Verbraucherrecht oder Berufsrecht. Auch eine kritische Einschätzung des Vorhabens ist ein willkommener erster Beitrag.
Fachliche Begleitung, Patenschaften, Projektbetreuung
kontakt@lernakte.deZur Einordnung: Der Betreiber hat selbst Erfahrungen mit beruflicher Weiterbildung gemacht und legt Interessenkonflikte offen. Anbieter, mit denen der Betreiber in einer rechtlichen Auseinandersetzung steht oder stand, sind von der Plattform ausgeschlossen; über Berichte zu solchen Anbietern entscheidet er nicht.