Was Ihnen zugesagt wurde. Was tatsächlich kam. Beides steht hier nebeneinander.
Diese Plattform entsteht gerade. Sie sammelt ausführliche Erfahrungsberichte zu Bootcamps, Fernschulen und beruflichen Weiterbildungen. Bewertet wird nicht die Schule — dokumentiert wird die Ausbildung, die tatsächlich geliefert wurde.
01Inhalt eines Berichts
Sechs Fragen, die ein Bericht beantwortet
- Was wurde vor Vertragsabschluss beworben?
- Was war zur Teilnahmezeit tatsächlich da?
- Wie aktuell waren die Inhalte?
- Wer hat unterrichtet — und wie erreichbar war die Betreuung?
- Welche Probleme gab es, und was geschah, als jemand sie ansprach?
- Und die Frage, an der alles hängt: Lässt sich das belegen?
02Umgang mit Anbietern
Wie hier über Anbieter geschrieben wird
Kein Pranger. Und kein rechtsfreier Raum.
Kritik darf hart sein. Fair und nachvollziehbar muss sie bleiben. Teilnehmende erzählen ihre eigene Geschichte; Anbieter bekommen die Möglichkeit zur Stellungnahme, und diese steht gleichrangig neben dem Bericht. Tatsachenbehauptungen sollen auf Nachfrage belegbar sein.
Persönliche Angriffe, Beleidigungen und unbelegte Anschuldigungen haben hier nichts verloren. Und wenn moderiert wird, bleibt das sichtbar: An jedem Bericht wird stehen, was an ihm geändert wurde.
Deshalb trägt jede einzelne Aussage in einem Bericht ihre Einordnung mit sich. Vorgenommen hat sie der Verfasser — nicht wir.
- Persönliche Erfahrung
- Was der Verfasser selbst erlebt hat.
- Belegte Tatsache
- Eine Angabe, zu der ihm ein Dokument vorliegt.
- Persönliche Meinung
- Eine Einschätzung, offen als solche gekennzeichnet.
- Stellungnahme des Anbieters
- Keine Einordnung des Verfassers, sondern die andere Seite. Sie steht gleichrangig im selben Bericht.
Auf der Plattform steht es später so an jeder Aussage: „Der Verfasser ordnet diese Aussage ein als …“
Es wird hier keine Sterne geben.
Keine Noten, keinen Durchschnitt, keine Rangfolge, keine Bestenliste. Was ein Anbieter zugesagt hat und was tatsächlich ankam, steht nebeneinander — und wird nicht zu einer Zahl verdichtet.
03Stand der Arbeit
Wann geht es live?
Wir nennen bewusst kein Datum, und der Grund gehört zum Projekt: Eine Plattform, auf der Unternehmen namentlich genannt werden, geht erst online, wenn ihre rechtlichen Grundlagen stehen — Nutzungsbedingungen, Datenschutz, Meldeverfahren und das Verfahren für Stellungnahmen. Diese Durchsicht läuft, und sie hat externe Fristen, die wir nicht verkürzen können.
Ein Projekt, das Belegbarkeit von anderen verlangt, sollte sich nicht mit einem Wunschtermin schmücken. Deshalb hier nur, was gemessen stimmt:
- TechnikDatenmodell, Einreichung, Moderationsverfahren und Auslieferung sind gebaut und getestet.
- RechtLiegt einer Kanzlei zur Durchsicht vor. Das ist der Weg, der über den Termin entscheidet.
- Erste BerichteEntstehen in begleiteten Gesprächen, sobald das Verfahren freigegeben ist.
- StartZunächst geschlossen, mit einer kleinen Gruppe. Öffentlich erst danach.
04Mitmachen
Wer jetzt gebraucht wird
Menschen, die selbst Erfahrungen mit Bootcamps, Fernschulen oder beruflichen Weiterbildungen gemacht haben — gute wie schlechte. Und Menschen, die als Moderatorin oder Moderator, in der Entwicklung der Regeln oder fachlich mitdenken wollen. Unabhängigkeit entsteht nicht dadurch, dass eine Person sie behauptet, sondern dadurch, dass mehrere sie kontrollieren.
Sie müssen dafür nicht mit Ihrem Namen einstehen
Berichte erscheinen unter einem selbst gewählten Pseudonym. Wovon Sie Teilnehmerin oder Teilnehmer waren, wird getrennt davon geführt und nicht veröffentlicht. Wer heute noch in der Branche arbeitet, soll deshalb nicht schweigen müssen.
Bewahren Sie auf, was Sie haben
Vertrag, Rechnung, Kursplan, Screenshots der beworbenen Inhalte, Zertifikat. Das Belegbare ist der Unterschied zwischen einem Bericht und einer Meinung im Internet.
Schreiben Sie uns. Eine Zeile genügt, um anzufangen.